Familie Mersch entzündete diese Kerze am 20. September 2026 um 12.58 Uhr
Liebe Angehörige
Trauer ist nicht nur das Fehlen des Menschen. Es ist der leere Platz, an dem früher Nähe war. Es sind die Gespräche, die nur noch im Herzen weitergehen. Es sind die kleinen Gewohnheiten, die plötzlich eine Stille hinterlassen. Wir trauern um die Zukunft, die es nicht mehr so geben wird, um den Halt, den ein einziger Blick schenken konnte und um den Teil von uns, der mit den Menschen ganz selbstverständlich zu Hause war.
Familie Henn schrieb am 22. September 2026 um 21.49 Uhr
Wir nehmen Abschied von einem Menschen, der für uns nicht nur unsere Nachbarin war, sondern über viele Jahre ein wertvoller und vertrauter Teil unseres Lebens. Wenn wir an sie denken, erinnern wir uns vor allem an ihre Hilfsbereitschaft und ihre herzliche Art. Sie war für uns da, wenn wir Unterstützung brauchten. Dafür sind wir ihr bis heute sehr dankbar. Es sind oft nicht die großen Ereignisse, die uns in Erinnerung bleiben, sondern die vielen kleinen Begegnungen des Alltags. Ein freundliches Wort, ein kurzer Austausch über den Gartenzaun oder ein zufälliges Treffen in der Nachbarschaft. Besonders gerne denken wir an unsere letzten Begegnungen zurück. Wir haben sie noch bei kleinen Spaziergängen getroffen und uns mit ihr unterhalten. Diese gemeinsamen Momente waren uns wichtig – gerade weil wir damals noch nicht wussten, dass sie unsere letzten gemeinsamen Begegnungen sein würden. Mit ihrem Tod verlieren wir eine liebe Nachbarin und einen Menschen, der uns und unserer Familie auf seine ganz eigene Weise begleitet und unterstützt hat. Wir werden sie in dankbarer Erinnerung behalten – als einen hilfsbereiten, zugewandten Menschen und als jemanden, der ein Stück zu unserer Nachbarschaft und damit auch zu unserem Leben gehört hat.